Persönliche Angaben

Geboren bin ich am 21.08.1964 in Thun. Kurz darauf zogen wir ins Engadin nach Samedan, wo mein Bruder zur Welt kam, und ich auch noch die «Scoulina» besuchte. Leider ist vom Rätoromanisch, welches ich dort zu lernen begann, nicht mehr viel übrig geblieben. Von Samedan ging es nach Wilen b. Wollerau im Kanton Schwyz. Die Gegend war 1970 noch nicht so eine „berühmt-berüchtige“ Steueroase und nicht so zugebaut wie heute. Für mich war es speziell, da ich in den drei Monaten, die wir dort „wohnten“ (die Zügelkisten wurden nicht einmal ausgepackt …) weder Kindergarten noch Schule besuchen musste.

Die erste Klasse startete ich in Mengestorf bei Gasel im Kanton Bern. Bevor ich diese beendet hatte, ging es schon weiter in den Kanton Zürich nach Geroldswil bei Dietikon, wo ich dann drei weitere Primarschuljahre verbrachte. Von dort zog es uns 1975 zurück nach Thun, wo der schwierigste Schulwechsel anstand, da damals im Kanton Bern mit der 5. Klasse auch die Sekundarschule startete, die im Kanton Zürich erst ab der 7. Klasse begann. Das hiess für mich, Ferien für Nachhilfeunterricht aufwenden und die Prüfung und Probezeit knapp bestehen. Jedenfalls habe ich die Jahre im „Prögu“ Thun, der damals noch eine reine Knabenschule war, einigermassen überstanden.

Offensichtlich war mir das Lernen nicht verleidet, und ich schaffte nach einem Jahr Anschlussklase den Übertitt ins Gymnasium Thun, welches ich 1984 mit der Matura Typus B abschloss. Bereits während der Gymerzeit lernte ich meine spätere Frau kennen, und wir haben dann als „Bio-Pärli“ auch gemeinsam unser Biologiestudium begonnen, doch sollte es noch ein paar Jahre dauern, ehe wir heirateten.

Wir sind nach dem Studium als Famile vom „Breitsch“ nach Wabern und später nach Bümpliz gezogen. Dann ging es beruflich nach Israel. Nach unserer Rückkehr in die Schweiz 1994 bin ich sesshaft geworden, und wir wohnen seitdem in Bätterkinden.

Peter Kuhnert an der Universität Bern

Peter in den Nationalrat

Was ich mag

  • Geteilte Freude
  • Die Schweiz, insbesondere Bern 😉
  • Transparenz und Fairness
  • Faktenbasierte Argumente
  • am Wasser sein
  • Spaghetti

Was ich nicht mag

  • «Geiz ist geil»
  • «Kantönligeist»
  • Ränkespiele
  • Fakenews
  • im Wasser sein
  • Schaffleisch
Am SP-Stand an der BEA mit Nadine Masshardt

Peters Familie

Wir sind, wie man so schön sagt, eine «traditionelle» Familie. Wobei, was heisst das schon. Seit 1990 bin ich mit Claudia verheiratet und wir haben 5 erwachsene Kinder. Das bedeutet auch, dass Claudia hauptsächlich die Arbeit zuhause übernahm, während ich extern meiner Arbeit nachging. Nebst unseren eigenen Kindern hatten wir auch immer Tagespflegekinder mit sozial benachteiligten Voraussetzungen (z.B. alleinerziehende Mütter, Ausländerfamilien). Soweit möglich, waren sie auch immer Teil der Familie mit gleichen Rechten und Pflichten wie unsere Kinder. Deshalb beschränkte sich das Engagement auch nicht einzig auf die Wochentage, sondern konnte auch Nächte, Wochenenden und Ferien miteinschliessen. Während fast 25 Jahren herrschte bei uns im Haus daher immer ein meist fröhlicher und intensiver Betrieb. Heute ist es ruhiger geworden, unsere Kinder haben ihre Erstausbildung abgeschlossen (und sind bereits an der Zweit- oder Drittausbildung …). Claudia ist als Zoologin im freiwilligen Naturschutz aktiv, und nach einer Zusatzausbildung unterrichtet sie jetzt Deutsch für Flüchtlinge. Nur ich mache beruflich immer noch das Gleiche wie zu Beginn unserer Familiengründung, mit dem Unterschied, dass ich jetzt mehr Zeit für Politik habe 🙂